Schlangenbader Straße
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Programm Stärkung Berliner Großsiedlungen
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen will das Gemeinschaftsgefühl und das nachbarschaftliche Miteinander in den Berliner Großsiedlungen stärken. Dazu fördert sie von 2020 bis 2026 insgesamt 24 Großsiedlungen in den Berliner Bezirken außerhalb des Rings.
In jeder Siedlung soll ein Netzwerk aus Zivilgesellschaft, Anwohnerinnen und Anwohnern aufgebaut und ehrenamtliches Engagement mit Projektmitteln gefördert werden. Der nachbarschafft e.V. nimmt diese Ziele gemeinsam mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf für die Großsiedlung Schlangenbader Straße in die Hand.

LEICHTE SPRACHE: Die Senats-Verwaltung für Stadt-Entwicklung, Bauen und Wohnen unterstützt große Wohn-Siedlungen in Berlin. Das Ziel ist: Menschen sollen sich in ihrer Nachbarschaft wohler fühlen. Und Menschen sollen mehr miteinander machen. Von 2020 bis 2026 werden 24 große Wohn-Siedlungen gefördert. Die Wohn-Siedlungen liegen in verschiedenen Bezirken in Berlin. In jeder Siedlung soll es ein Netzwerk geben. Ein Netzwerk bedeutet: Menschen und Gruppen arbeiten zusammen. Zum Beispiel: Menschen aus der Nachbarschaft Vereine und andere Gruppen im Kiez Auch ehrenamtliche Arbeit wird unterstützt. Ehrenamtlich bedeutet: Menschen helfen freiwillig. Der Verein nachbarschafft e. V. arbeitet dabei mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf zusammen. Gemeinsam unterstützen sie die Wohn-Siedlung Schlangenbader Straße.

Quartier Schlangenbader Straße
Die Schlangenbader Straße liegt ganz im Süden von Wilmersdorf, zwischen Heidelberger Platz und Breitenbachplatz. Mit ihren 4.000 Einwohnern ist die Siedlung die kleinste im Programm, doch auch eine der bekanntesten. Das besondere: Sie besteht aus einem einzigen, riesigen Gebäudekomplex, durch dessen Mitte eine Autobahn führt. Verwaltet wird sie von der degewo (kommunale Wohnungsbaugesellschaft), einige Nebengebäude auch von der gewobe.
Anbindung mit der BVG
Bus 186 - Sodener Straße direkter Halt
Bus 249 - Rudolf-Mosse-Platz 500 m Fußweg
S+U Heidelberger Platz 800 m Fußweg
U Rüdesheimer Platz 500 m Fußweg
U Breitenbach-Platz 500 m Fußweg

LEICHTE SPRACHE: Quartier Schlangenbader Straße Die Schlangenbader Straße liegt im Süden von Wilmersdorf. Sie liegt zwischen: Heidelberger Platz und Breitenbachplatz. In der Siedlung wohnen etwa 4.000 Menschen. Die Siedlung ist klein. Aber viele Menschen kennen sie. Das Besondere ist: Die Siedlung besteht aus einem großen Gebäude. Mitten durch das Gebäude fährt eine Autobahn. Die Wohn-Anlage wird von der degewo verwaltet. Die degewo ist eine Wohnungsbau-Gesellschaft. Einige Neben-Gebäude gehören zur gewobe. Anfahrt mit Bus und Bahn Bus Bus 186 Haltestelle: Sodener Straße Direkt vor Ort Bus 249 Haltestelle: Rudolf-Mosse-Platz Etwa 500 Meter zu Fuß S-Bahn und U-Bahn S+U Heidelberger Platz Etwa 800 Meter zu Fuß U Rüdesheimer Platz Etwa 500 Meter zu Fuß U Breitenbachplatz Etwa 500 Meter zu Fuß
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Geschichte der Schlangenbader Straße
In den 70er-Jahren herrschte Wohnungsmangel in West-Berlin. Zu allen Seiten umschlossen von der DDR, konnte sich die BRD hier nicht in der Fläche ausbreiten. Es blieb nur der Weg nach oben. So wurde die Autobahn entlang der Schlangenbader Straße über 7 Jahre mit einem riesigen Wohnhaus überbaut. Mit 600 Metern Länge und 14 Etagen steht dort seit 1980 einer der größten zusammenhängenden Wohnkomplexe und die längste Autobahnüberbauung Europas.
Weltweit wurde der Bau mit Interesse beachtet, in Berlin jedoch heftig diskutiert. War dies der Weg in eine glänzende Zukunft der Städteplanung, oder eine teures Prestige-Objekt ohne wirklichen Nutzen für die Menschen? Geprägt hat „die Schlange“ Wilmersdorf aber allemal. Seit 2017 steht sie daher sogar unter Denkmalschutz.
Ausblick
2024 beginnt eine umfassende Sanierung der gesamten Anlage. Durch einen Beteiligungsprozess soll dabei der historische Erhalt mit den Wünschen der Anwohnerschaft in Einklang gebracht werden. Die Vorgaben zum Denkmalschutz stehen hier oft im Konflikt mit Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaanpassung.
Mit der gleichzeitigen Sanierung des aktuell gesperrten Schlangenbader Tunnels und dem Abriss der Autobahnbrücken am Breitenbachplatz stehen dem Quartier über mehrere Jahre 3 Großbaustellen bevor.

LEICHTE SPRACHE: Geschichte der Schlangenbader Straße In den 1970er-Jahren gab es zu wenige Wohnungen in West-Berlin. West-Berlin hatte wenig Platz. Darum wurden viele hohe Häuser gebaut. An der Schlangenbader Straße wurde etwas Besonderes gebaut. Über der Autobahn entstand ein großes Wohn-Haus. Der Bau dauerte 7 Jahre. Das Gebäude ist etwa 600 Meter lang und hat 14 Etagen. Seit 1980 wohnen dort viele Menschen. Die Schlangenbader Straße ist: eine der größten Wohn-Anlagen in Europa und die längste Autobahn-Überbauung in Europa. Das bedeutet: Ein Wohn-Haus wurde über einer Autobahn gebaut. Viele Menschen sprachen über das Gebäude. Manche Menschen fanden die Idee gut. Andere fanden das Projekt zu teuer. Trotzdem gehört „die Schlange“ heute zu Wilmersdorf. Seit 2017 steht das Gebäude unter Denkmal-Schutz. Denkmal-Schutz bedeutet: Das Gebäude ist wichtig und soll erhalten bleiben. Ausblick Ab dem Jahr 2024 wird die Wohn-Anlage erneuert. Das nennt man Sanierung. Die Menschen aus der Nachbarschaft können mitreden. Sie können ihre Wünsche sagen. Dabei gibt es manchmal Probleme. Zum Beispiel: Der Denkmal-Schutz soll erhalten bleiben. Aber auch Klima-Schutz ist wichtig. Beides zusammen ist nicht immer einfach. In den nächsten Jahren gibt es viele Baustellen im Quartier. Der Schlangenbader Tunnel wird saniert. Außerdem werden Brücken am Breitenbachplatz abgerissen. Darum wird es dort mehrere große Baustellen geben.
Ansprechpartner
Christoph Gabel
0163 74 00 230
christoph.gabel@nachbarschafft-ev.de
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